Das Projekt „TAfF“ wird im Rahmen des Programms „Akti(F)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Über TAfF

Ziele

Ziel von „TAfF – Teilhabe & Arbeit für Familien“ ist es, die Lebenssituation und die gesellschaftliche Teilhabe von Familien, die von sozialer Ausgrenzung und Armut bedroht sind, zu verbessern. Dazu werden Eltern bei der Aufnahme oder Ausweitung einer Beschäftigung und bei der Inanspruchnahme von vorhandenen Bildungs-, Ausbildungs- und anderen Hilfeangeboten unterstützt.

Darüber hinaus will das Projekt einen Beitrag zur Verbesserung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit (z.B. von Jobcenter, Jugendamt, Sozialamt und Familienkasse) vor Ort leisten.

Die Angebote von TAfF richten sich insbesondere an Mütter mit Kindern unter 18 Jahren, die Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) oder nach dem SGB XII (Sozialhilfe) oder Kinderzuschlag beziehen bzw. hierauf einen Anspruch haben.

Angebote

Als Modellprojekt entwickelt und erprobt TAfF Handlungsansätze, um Eltern, insbesondere Mütter, bei der Aufnahme und/oder Ausweitung einer Beschäftigung zu unterstützen. Dies kann über vorbereitendes Jobcoaching, beschäftigungsbegleitendes Coaching sowie ergänzende Gruppenangebote erfolgen.

Darüber hinaus sollen Kooperationsstrukturen für eine bessere Unterstützung der Familien auf- und ausgebaut werden. Dazu wird im Familiencoaching über mögliche finanzielle Hilfen, sowie über vorhandene Bildungs-, Ausbildungs- und andere Unterstützungsangebote informiert. Aber auch ganz praktische Hilfen sind möglich, wie z. B. die Unterstützung bei Anträgen, Telefonaten und Behördengängen.

Projektträger

TAfF wird in Südniedersachsen von einem starken Verbund umgesetzt. Die VHS Göttingen Osterode berät im Landkreis Göttingen, die Beschäftigungsförderung Göttingen im Stadtgebiet Göttingen und die Werk-statt-Schule Northeim im Landkreis Northeim.

Zoom – Gesellschaft für prospektive Entwicklungen beschäftigt sich als vierter Partner standortübergreifend mit der Verbesserung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit.

Die Gesamtkoordination des Projektes liegt bei der VHS Göttingen Osterode.

TAfF wird im Rahmen des Programms „Akti(F) – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Laufzeit: 01.04.2020 bis 31.12.2022

Kooperationsverbund

Die drei beteiligten Kommunen Landkreis Göttingen, Stadt Göttingen und Landkreis Northeim bilden den Kern des Kooperationsverbundes. Über sie sind auch die Jobcenter, Jugend- und Sozialämter sowie Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte beteiligt.

Für eine bestmögliche Unterstützung der Familien arbeitet TAfF eng mit der Familienkasse der Agentur für Arbeit, Wohlfahrtsverbänden, Stadtteilzentren, Mehrgenerationenhäusern, Mütterzentren, Trägern der öffentlichen Jugendhilfe und freien Trägern im Bereich Jugendhilfe/-sozialarbeit, Kinderschutzbund, Migrationszentren und Frauenhäusern, dem „Verbund Frau & Betrieb“ und dem „Unternehmensnetzwerk Wirtschaft & Familie“, IHK und HWK, der Wirtschaftsförderung, DGB, Bildungsträgern und Beratungsstellen zusammen.

Insbesondere greift TAfF auf die enge Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Alleinerziehende (Stadt und Landkreis Göttingen) und dem Northeimer Netzwerk für Alleinerziehende (www.netzwerk-nona.de) zurück.